In dieser Serie schauen wir auf Mitarbeitende, die bei Pilatus gestartet haben und vielleicht zukünftig wieder zu uns kommen. Silvan Rüegger ist so ein Beispiel: er hat seine Leidenschaft für die Aviatik bei Pilatus entdeckt und den Weg ins Cockpit konsequent verfolgt. Heute fliegt er eine Boeing 777 und ist weltweit mit über 300 Passagieren unterwegs.

Vom Polymechaniker zum Langstreckenpiloten – eine Pilatus Lehre bietet nicht nur bei uns unglaubliche Chancen! Silvan startete seine berufliche Laufbahn 2006 mit einer Lehre als Polymechaniker. Wie viele Lernende begann auch er in der Lernendenwerkstatt, bevor er ab dem zweiten Lehrjahr die Möglichkeit erhielt, durch verschiedene Abteilungen zu rotieren. Dadurch gewann er einen umfassenden Einblick in die Entstehung eines Pilatus Flugzeugs – vom Einzelteil bis zum fertigen Produkt.

Sein klares Ziel war es, den Lehrabschluss in der Endmontage zu absolvieren – ein Wunsch, der sich erfüllte. Besonders faszinierte ihn dort, wie ein Flugzeug ohne Systeme in die Halle kommt und nach getaner Arbeit bereit für den Testflug ist. Dieser Moment war für ihn eine grosse Motivation und prägte seine Begeisterung für die Fliegerei nachhaltig. Bis heute ist für ihn der PC-12 sein «absolutes Lieblingsflugzeug», wie er sagt – nicht zuletzt, weil er ihn während seiner Lehrzeit besonders geprägt hat.

Solide Pilatus Lehre als Basis

Nach seiner Ausbildung bei Pilatus absolvierte Silvan den Militärdienst und begab sich anschliessend auf Weltreise. Kurz darauf bewarb er sich bei SWISS und begann 2012 die Ausbildung zum Linienpiloten. Die intensive Schulung verlangte ihm viel Disziplin und Durchhaltewillen ab – von Theorieblöcken über Simulatortrainings bis hin zu ersten echten Flugstunden.

Im Februar 2015 war es dann so weit: Seine erste Rotation auf dem Airbus A320 mit Passagieren an Bord. Der Moment, erstmals Verantwortung für ein Verkehrsflugzeug zu übernehmen, bleibt für viele Piloten unvergesslich – so auch für Silvan. Der A320, ein Kurz- und Mittelstreckenflugzeug, brachte ihn quer durch Europa und liess ihn den abwechslungsreichen Alltag eines Linienpiloten hautnah erleben.

Nach acht Jahren auf der A320-Flotte folgte der nächste Karriereschritt: der Wechsel auf die Boeing 777. Mit dem Grossraumflugzeug ist Silvan heute auf Langstrecken unterwegs – etwa nach Nordamerika oder Asien. Der Unterschied ist markant: längere Flüge, grössere Crews und ein internationaler Rhythmus mit Aufenthalten rund um den Globus.

Stolz, bei uns gestartet zu sein

Ebenso beeindruckend ist für ihn die Entwicklung von Pilatus: Während seiner Lehrzeit war die Marke in den USA noch weniger bekannt. Heute hingegen erlebt er immer wieder, wie begeistert Menschen reagieren, wenn er erzählt, dass er einst bei Pilatus gearbeitet hat. Für ihn ist das ein starkes Zeichen dafür, wie sich das Unternehmen international etabliert hat.

Rückblickend betont er, dass der Weg nicht immer einfach war. Dennoch ist er überzeugt: Ohne die solide Ausbildung bei Pilatus und seine Leidenschaft fürs Fliegen hätte er den Sprung ins Cockpit nie geschafft.

Und die Reise geht weiter: In den kommenden Jahren strebt Silvan den nächsten grossen Schritt an – das Upgrade zum Kapitän. Eine Herausforderung, auf die er sich bereits heute mit grosser Vorfreude vorbereitet. Und wer weiss, vielleicht fliegt er in Zukunft auch einmal für Pilatus – wenn ihm die grossen Maschinen und langen Strecken zu langweilig werden. Wir wünschen zwischenzeitlich einen guten Flug!

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